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RaceChip ist Chiptuning für Common Rail Diesel

Geschrieben in Diesel Chiptuning von Ingo Malchow am 17.April, 2007

Regeläßig widmen sich die Leute Ihrem liebsten Kind: dem Auto. Welche Möglichkeiten gibt es noch? Neue Felgen, Breitreifen, Auspuffanlagen, Fahrwerke, Car-HiFi Anlagen und alles was das Herz eines Tuningfreaks begehrt: Nichts wird dabei vernachlässigt. Natürlich können dabei mit verschiedenen Methoden auch dem Motor einige PS mehr verpasst werden. Das Angebot reicht hierbei vom kompletten Turboumbau, Kompressorumbau oder der beliebtesten Methode: Chiptuning. Chiptuning wird von Jahr zu Jahr populärer. Durch Chiptuning ist es auf einfachem Wege möglich, die Leistung des Fahrzeugs, ganz besonders bei Diesel Fahrzeugen, zu erhöhen. Durch diese Variante des Tunings kommen Mehrleistungen von bis zu 40% zustande. Doch Achtung: Leider gibt es in der Branche viele unseriöse Unternehmen, welche die technischen Grundvoraussetzungen nicht beachten, um Chiptuning so durchzuführen, dass auch die Lebensdauer des Motors gleich bleibt wie im Serienzustand. Motorschäden sind die Folge. Deshalb ist bei der Auswahl des Tuners höchste Aufmerksamkeit geboten. Wichtig bei der Auswahl ist die Variante des Tuning. Auf dem Markt werden 2 Möglichkeiten angeboten, Chiptuning durchzuführen. Die erste wird oft „Softwareoptimierung“ genannt. Bei dieser Variante greift der Tuner direkt in die Fahrzeugsoftware des Motorsteuergeräts ein, liest die Fahrzeugsoftware aus und bearbeitet die Kennfelder. Es wird somit eine neue Software erzeugt, und das Motorsteuergerät regelt die Mehrleistung. Die Nachteile dieser Variante sind verheerend, und genau aus diesem Grund steht Chiptuning häufig Kritikern gegenüber. Zum einen verkürzt sich die Lebensdauer des Motors rapide, und zum anderen ist das Fahrzeug häufig nicht mehr diagnosefähig. Das heißt, der Fahrzeughersteller selbst kann die Originaldaten oftmals nicht mehr auslesen. Immer wieder kommt es vor, daß das Motorsteuergerät ersetzt werden muß, um das Fahrzeug wieder intakt zu kriegen.
Gibt es Alternativen?
Ja, die gibt es. Speziell für Dieselmotoren mit modernen Einspritzanlagen nach dem “Commonrail”-Prinzip hat wurde von der Firma RaceChip Chiptuning ein Tuningmodul entwickelt, das die mechanische Belastung nur gering erhöht. Umfragen unter Fahrern von PKW haben ergeben, daß sich die meisten in erster Linie bessere Beschleuningswerte wünschen. Die Steigerung der erreichbaren maximalen Geschwindigkeit spielt eine untergeordnete Rolle. Wie oft kommt man auch schon in die Gelegenheit, die Maximalgeschwindigkeit von 200km/h oder mehr, wirklich auszufahren?
Mit dem Tuningmodul “RaceChip” wird genau das erreicht. Das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich wird deutlich erhöht. Viele Fahrer berichten sogar von einer Einsparung von Kraftstoff. Auch wenn dies von selbsternannten Fachleuten bezweifelt und manchmal sogar mit Witzen kommentiert wird, sprechen die Erfahrungswerte eine deutliche Sprache. Allen, die der Meinung sind, daß dies nur bei einer Maschine namens perpetuum mobile ginge, empfehle ich einfach mal, sich die im Internet veröffentlichten technischen Daten der Fahrzeughersteller genau anzusehen. Da gibt es zum Beispiel Dieselmotoren mit 2 Liter Hubraum und recht unterschiedlicher Leistung. Hier bitte ich einfach mal die Angaben zum Kraftstoffverbrauch oder CO2-Ausstoß zu vergleichen. Auch hier ist zu sehen, daß eine Steigerung der Motorkraft keinen auch nur annähernd äquivalenten Mehrverbrauch auslöst.
Ein wichtiger Vorteil beim RaceChip ist außerdem, daß alle Überwachungsfunktionen des Motorsteuergerätes aktiv bleiben. Sollte sich also an einer beliebigen Stelle der Steuerung eine Unstimmigkeit ergeben, sind alle Sicherungseinrichtungen in Betrieb. Nach dem Ausstecken des RaceChip, gibt es außer den Fingerabdrücken keine Möglichkeit mehr, den Einsatz des Racechip nachzuweisen.